Infrastruktur

Dank der großzügigen Unterstützung der Firma BMR Geilenkirchen konnte am DIANI Education Centre erfolgreich eine Photovoltaikanlage geplant, gesponsert und installiert werden. Dieses Projekt stellt einen wichtigen Meilenstein für die nachhaltige Entwicklung der Bildungseinrichtung dar und verbessert die Energieversorgung langfristig und zuverlässig.

Als Standort für die Installation wurde, aufgrund des benötigten Raumes, das Gebäude des Essensaals gewählt. Die Anlage besteht aus 36 Solarpaneelen und verfügt über eine installierte Gesamtleistung von 9,9 kWp. Sie ist so ausgelegt, dass sie bei Stromausfällen autark Strom bereitstellen kann, um den Unterricht und den Schulbetrieb auch bei instabiler Netzversorgung aufrechtzuerhalten. Zudem versorgt die Anlage auch in den Abendstunden die Internatsschüler der Klassen 8 und 9 zuverlässig mit Strom.

Die Installation der Anlage erfolgte durch eine ortsansässige Fachfirma und die kenianischen Mitarbeiter Nelson und Godfrey, Nelson übernimmt zudem die selbständige Wartung und Reinigung der Anlage, um deren langfristige Leistungsfähigkeit sicherzustellen. Diese Zusammenarbeit ermöglichte nicht nur eine fachgerechte Umsetzung des Projekts, sondern förderte auch den nachhaltigen Wissenstransfer und die Stärkung lokaler technischer Kompetenzen.

Für das DIANI Education Centre bedeutet dieses Projekt eine deutliche Erhöhung der Versorgungssicherheit sowie eine Reduzierung der laufenden Stromkosten. Gleichzeitig leistet die Photovoltaikanlage einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduzierung von CO₂-Emissionen. Darüber hinaus besitzt das Projekt einen hohen pädagogischen Wert, da es den Schülerinnen und Schülern den praktischen Einsatz erneuerbarer Energien im Schulalltag anschaulich vermittelt.

Um die gesunde und stabile Ernährung der SchülerInnen zu sichern und ihnen gleichzeitig grundlegende landwirtschaftliche Kenntnisse zu vermitteln, unterhält das DIANI Bildungs- und Sozialzentrum seit 2012 die Schulfarm, die von der Farmerin Ms. Consulata geleitet wird.

Auf dem Gelände von einem Viertel Hektar werden verschiedene Gemüsesorten wie Tomaten, Muchicha (eine Art Spinat), Sukuma Wiki (ähnlich Mangold), Auberginen und Früchte wie Papayas und Bananen angebaut und es wurden viele der vitaminreichen Moringa-Bäume gesetzt, die nun genutzt werden.

Die Farm arbeitet nach ökologischen Prinzipien: Niedrige und hohe Pflanzen werden kombiniert, um natürlichen Sonnenschutz zu bieten, verschiedene Pflanzenarten werden nebeneinander gepflanzt, sodass sie sich gegenseitig positiv beeinflussen.

Der Mulch verbessert die Bodenstruktur und schützt vor Austrocknung. Organische Düngung, Kompostierung von Abfällen und deren gezielte Einarbeitung fördern die Fruchtbarkeit und Nachhaltigkeit der Anbauflächen.

Die Schulfarm dient den Schülern als lebendiges Lernfeld und Vorbild: Sie können hier praxisnah erfahren, wie gesunde Ernährung entsteht und wie nachhaltige, ökologische Landwirtschaft funktioniert.

Die Schneiderei führt Mr. Georg gemeinsam mit einer Auszubildenden Naomi. Sie sind hauptsächlich zuständig für die 450 Schuluniformen und die Arbeitskleidung für den Sicherheitsservice, die Köchinnen, Gärtner und Hausmeister.

Die Schuluniformen für die Mädchen bestehen aus Röcken und Blusen, Röcke für den Sport mit integrieren Shorts und für die Jungen aus Hosen, Hemden und Shorts.

Zu ihren Aufgaben gehören neben der Anfertigung neuer Schuluniformen auch die Ausbesserung und Änderung der getragenen, so dass sie an die nächsten Schüler weitergegeben werden können. Darüber hinaus werden im Laufe des Jahres für die Judokas Trainings-Judogi genäht.

Die Schuluniformen werden zum Selbstkostenpreis abgegeben und Änderungen müssen bezahlt werden. Patenkinder werden einmal im Jahr mit einer neuen Uniform ausgestattet.

Kindergartengebäude - Fertigstellung

Das Grundstück wurde als zweckgebundene Spende zur Errichtung einer sozialen Einrichtung zur Verfügung gestellt. Ziel der Maßnahme war die Schaffung geeigneter Räumlichkeiten für Bildungs- und Betreuungsangebote.

Die bestehenden Gebäude auf dem Grundstück wurden dem entsprechenden Besitzer abgekauft und anschließend baulich erweitert. Durch einen Anbau und eine Aufstockung wurde die vorhandene Bausubstanz deutlich vergrößert und funktional angepasst.

Im Zuge der Baumaßnahmen entstanden insgesamt sechs Mehrzweckräume, ein Speiseraum, eine Küche, ein Büro sowie Sanitäranlagen. Die Räumlichkeiten sind so konzipiert, dass sie sowohl für pädagogische als auch für organisatorische Zwecke genutzt werden können.

In dem Gebäude sind neben dem Kindergarten auch SchülerInnen der 1. und 2. Klasse untergebracht. Damit dient die Einrichtung sowohl der frühkindlichen Betreuung als auch der schulischen Nutzung und trägt zur Verbesserung der Bildungsinfrastruktur bei.

Im Innenhof befindet sich eine große Spielfläche, die von einem Spender mit Kunstrasen und einer Entwässerungsanlage ausgestattet wurde. Dadurch ist gewährleistet, dass die Kinder auch während der Regenzeit im Außenbereich spielen können.